TestergebnisNach 7 Jahren wird nun endlich die klassische Command and Conquerserie durch „Command and Conquer Tiberium Wars“ fortgesetzt. Nachdem mit „Command and Conquer Generäle“ und dem Addon „Stunde Null“, die Serie unterbrochen wurde, kehrt EA in dem neuen Titel zu den Kriegsparteien NOD und GDI zurück. Mehr dazu später. Story Im Jahre 2047 ist die gesamte Erde von dem giftigen „Tiberium“ überzogen. Die Erde wurde in 3 verschiedene Zonen eingeteilt, je nach dem Grad der Verseuchung. Die blaue Zone umfasst 20% der gesamten Erdoberfläche. Sie stellt die letzte Zuflucht der zivilisierten Welt da. In der gelben Zone, die 50% der Erdoberfläche umfasst, können teilweise Menschen leben. Die übrigen 30% der Erdoberfläche gehören der roten Zone an. Sie ist ganz und gar unbewohnbar. Durch diese Entwicklung ist ein Kampf um das Überleben entstanden. Drei Parteien kämpfen im Spiel um die Herrschaft auf dem Planeten. Die Parteien GDI: Wie schon in den anderen Command and Conquerspielen kämpfen die Menschen in zwei verschiedenen Gruppen gegeneinander. Zum einen die GDI und zum anderen NOD. GDI ist wohl die beliebteste Rasse im Onlinemultiplayer. Das Balancing zwischen den verschiedenen Rassen ist wohl der größte Kritikpunkt. Die GDI setzt auf Bodeneinheiten, wie Mammutpanzer, welche kaum aufzuhalten sind. Sie sind stärler als jede NOD Einheit. Scrin: Die Scrin sind Aliens, von denen wenig bekannt ist. Das für Menschen hochgiftige Tiberium macht den Scrin nichts aus. Sie sind perfekt an diese lebensfeindlichen Bedingungen angepasst. Wer Scrin spielt, spielt meist mit Lufteinheiten. Es ist ein hoch entwickeltes Volk, welches technologische Vorteile gegenüber den anderen Rassen hat. Jedoch sind die Einheiten, die man zu Beginn bauen kann, sehr schwach. Daher eignen sich die Scrin hauptsächlich für Spieler, die wenig rushen und mehr auf Technologie spielen. Sobald man die Anfangsphase überstanden hat und einige Flugeinheiten hat, ist man kaum aufzuhalten. NOD: NOD ist die mit Abstand schwächste Rasse des Spiels. Ihnen fehlen starke Einheiten und eine gute Verteidigung. Die Idee der Entwickler, dass NOD durch getarnte Einheiten den Nachteil der schwächeren Einheiten wettmacht, geht meiner Meinung nach nicht auf. Wer trotzdem diese Rasse spielen möchte, sollte Erfahrung mit dem Spiel haben, um gewinnen zu können. Multiplayer Ein Spiel wie Command and Conquer lebt von einem guten Online und LAN Multiplayer. In Tiberium Wars ist der Multiplayer sehr gut gelungen. Lästige Verbindungsabbrüche oder andere Fehler, die von den Vorgängern bekannt sind, wurden ausgemerzt. So steht spannenden Onlineschlachten nichts im Wege. Ein neues Wertungssystem motiviert einen zusätzlich Siege einzufahren. Es ist ein Rangsystem in den verschiedenen Modi eingerichtet worden. So kann man immer sehen wie man im Vergleich zu anderen Spielern steht. Einzelspieler Im Einzelspieler gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten zu spielen. Entweder entscheidet man sich für ein Gefecht oder man spielt die Kampagne. Bei einem Gefecht wählen Sie eine Karte ihrer Wahl und erstellen bis zu 7 Bots (andere vom PC gesteuerten Spieler). Neue Einstellmöglichkeiten der Bots sind sinnvoll. So kann man zwischen vier Schwierigkeitsgraden wählen und zusätzlich die Strategie des Bots einstellen. Zum Beispiel stehen Einigeln, Rushen und Dampfwalze zur Auswahl. Falls man neue Strategien ausprobieren möchte, bietet es sich an gegen einen Bot mit der Taktik Einigeln zu spielen. 35 Einzelspielerkampagnen lassen sich auch sehen. Allerdings spielt man in den Kampagnen nur NOD oder GDI. Einige Kampagnen sind sehr ähnlich aufgebaut. Man räumt einen verlassenen Stützpunkt, baut ihn neu auf und greift an. Grafik Die Grafik ist sehr detailgetreu und hübsch gestaltet. Jedoch braucht man keinen High-End PC um die gute Grafik zu genießen. Bereits mit unserem Testsystem konnte man auf recht hohen Grafikeinstellungen ruckelfrei spielen. Mit einer DSL Leitung ruckelt das Spiel im Internet auch nicht. Fazit Ein rundum gut gelunges Spiel ist EA mit Command and Conquer Tiberium Wars gelungen. Einziger Wehmutstropfen ist das schlechte Balancing zwischen den verschienen Rassen. Wenn man im Internet spielt, sieht man fast ausschließlich GDI Spieler.
TestsystemCPU:3200+ AMD 64
Arbeitsspeicher:1024 DDR RAM PC 400
Grafikkarte:ATI X 800 GTO
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