TestergebnisNachts mit 200 Sachen durch die Innenstadt brettern und das in einem aufgemotzten Porsche. Der König der Straßen. Wer hat noch nicht davon geträumt? Dieser Traum wird in Need for Speed Carbon Realität. Karrieremodus Nach einem kurzen Intro übernehmen Sie direkt die Kontrolle. Sie müssen vor einem Kopfgeldjäger fliehen, der Sie jedoch stoppt, egal wie gut Sie fahren. Darauf folgt ein weiteres Video, indem die Story lebhaft rüberkommt. Wie immer verliert man am Anfang des Spiels sein Auto. Einer der "Bosse" in der virtuellen Stadt, Darius, rettet Sie aus der brisanten Situation, die eben beschrieben wurde, fordert dafür jedoch eine Gegenleistung. Für Darius sollen Sie die Konkurrenz in der Stadt besiegen. Da das eigene Auto bei der Verfolgungsjagd einen Totalschaden erlitt, stellt Darius Ihnen Nikki, eine hübsche Fahrerin, zur Seite. Nikki stellt Sie vor die Wahl zwischen drei verschieden Autos. Jedes Auto ist ein anderer Autotyp. Wer gerne mehr PS unter der Haube hat entscheidet sich für ein "Muscle Car". Wem allerdings Beschleunigung wichtiger ist nimmt einen "Exoten". Als drittes Auto steht ein "Tuner Car" zur Verfügung, welches ein besonders gutes Handling verspricht. Egal wie Ihre Wahl ausfällt, erklärt Nikki was es mit einer "Crew" auf sich hat. Wie in der Formel 1 stehen Ihnen eigene Mechaniker, mit verschiedenen Stärken zur Verfügung. Die Crew sitzt aber nicht nur in dem Unterschlupf, sondern hilft auch bei Rennen. Maximal besteht die Möglichkeit drei Crewmitglieder aufzunehmen. Passend, dass es auch drei verschiedene Arten gibt, wie Ihre Crew Sie bei Rennen unterstützen kann. Bereits am Anfang stellt Ihnnen Nikki einen sogenannten "Blocker" zur Seite. Ein Blocker rammt Konkurrenten aus dem Rennen und bremst das Hauptfeld, damit Sie in Ruhe vorne weg fahren können. Im Laufe des Spieles erweitert sich Ihre Crew um die beiden Klassen "Scout" und "Schlepper". Scouts sind Fahrer, die die Straßen der Stadt auswendig kennen. Sie suchen Abkürzungen um möglichst schnell ans Ziel zu kommen. Schlepper geben Ihnen Windschatten, was einen ähnlichen Tempostoß gibt wie Nitro. Für jeden Renntyp von Sprint über Rundkurs zu Radarfalle ist einer der eben beschriebenen Helfer besonders geeignet. Es besteht nur die Möglichkeit jeweils einen Helfer für ein Rennen mitzunehmen. Damit es nicht zu einfach wird, kann der ausgewählte Helfer nur manchmal eingreifen. Die Stadt ist in vier große Reviere eingeteilt. Jedes Revier ist in fünf bis sieben Gebiete eingeteilt.In jedem Gebiet gibt es zwei oder drei Rennen. Sobald man die Mehrheit der Rennen in einem Gebiet gewonnen hat (also 2/3 Rennen bzw. 2/2 Rennen), übernimmt man dieses. Nachdem man alle Gebiete in einem Revier übernommen hat, wird der Boss eines Revieres auf einen aufmerksam und fordert einen zum Duell heraus. Zuerst ein gewöhnliches Rennen in der Stadt, dann ein Rennen im Canyon. Dieser Rennmodus ist neu wird allerdings im Spiel erklärt. Wenn Sie diese Rennen gewinnen gehört Ihnen das gesamte Revier. Wie schon im Vorgänger "Most Wanted" dürfen Sie sich danach zwei Bonusmarken von Ihrem Gegner aussuchen und mit ein bisschen Glück erhalten Sie die Wagenpapiere des Gegners. Einstieg Den Einstieg sollte jeder schnell und vor allem problemlos hinbekommen. Es ist nicht langweilig durch endlose Erklärungen oder Videos. Das Nötigste wird schnell einmal vorgemacht, so dass man nicht unendliche Tutorials spielen muss. Gameplay Die Dragrennen wurden leider aus dem Spiel heraus genommen. Dafür sind die Driftrennen im Stile von "The Fast and the Furious - Tokyo Drift". Viele der Driftrennen erinnern stark an den Film. In der Need for Speed-Serie stand schon immer der Spaß im Vordergrund, wodurch der Realismus teilweise vernachlässigt wird. Daher ist die Fahrphysik nicht realitätsnah, was dem Spielspaß allerdings sehr gut tut. Grafik Ein neues spektakuläres Grafikwunder ist Need for Speed Carbon nicht. Hauptsächlich wurde die Grafik von Most Wanted übernommen. Verstecken muss sich Need for Speed Carbon also keinesfalls. Story Langsam ist die Story ausgelutscht: Auto weg, großen, bösen Gegner besiegen und Ruhm erlangen. So begannen schon die Vorgänger ihre Geschichte. Atmosphäre / Sound Der Atmosphäre tut es gut wieder nachts zu spielen. Zu illegalen Autorennen passt einfach besser die dunkle Zeit. Prunkstück des Spiels ist der Sound. Mit einem 5.1 Surroundsystem machen die Soundeffekte wirklich Spaß. Das Quietschen der Reifen, der satte Sound eines Rennwagens oder eine Berührung mit der Leitplanke kommen gleichermaßen gut rüber. Im Karrieremodus werden erfahrene Need for Speed-Spieler schnell durch sein. Multiplayer Der Onlinemodus bietet die Möglichkeit alle Renntypen gegen menschliche Gegner im Netz zu fahren und zusätzlichen einen Verfolgermodus, der viel Freude verspricht. Fazit Auf Grund des hohen Spielspaßes lohnt es sich das Spiel zu kaufen. Für erfahrene Spieler besteht die Gefahr, dass die Freude nicht sehr lange anhält. Im Karrieremodus ist man sehr schnell durch. Abgesehen von dieser Einschränkung macht Need for Speed Carbon einen rundum guten Eindruck.
TestsystemCPU:AMD Athlon 64 3200+
Arbeitsspeicher:1 GB DDR RAM PC 400
Grafikkarte:ATI X800GTO
Problem:
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