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05. Februar 2012

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Incredible Challenge

Spaßfaktor: 40

Atmosphäre: 25

Multiplayer: k. W.

Gesamtbewertung

28%

Grafik: 15

Sound: 25

Story: 35

K.I.: k. W.

Umfang: 35

Bedienung: 20

Testergebnis

Einführung:

Angestrengte Blicke und eine große Rauchwolke über dem Kopf – dieses Bild haben sicherlich alle Knobel-Anhänger noch recht gut vor Augen. Doch leider ist es schon etwas her, dass es mal richtig was zu knobeln gab, denn in letzter Zeit scheinen die kopfzerbrechenden Spiele etwas aus der Mode gekommen zu sein. Schlussendlich haben die Entwickler des damaligen Kultspiels „The Incredible Machine“ dem ganzen ein Ende gesetzt und mit „Incredible Challenge“ einen Nachfolger präsentiert. Was dabei herausgekommen ist, erfahrt Ihr jetzt:

Zum Spiel:

Die Aufgabe im Spiel besteht darin, dass kleine faule Raketenmonster Ed auf seine Plattform zu bewegen. Dies ist aber leichter gesagt als getan, denn oftmals erfordert dies eine Menge Geschick und gute Kombinationsfähigkeit. Wo z.B. bekommt man Strom her, wenn doch weit und breit keine Steckdose in der nähe ist? Richtig, mit einer Lampe und einer Solarzelle lässt sich Abhilfe schaffen. Insgesamt gibt es mehr als 65 interaktive Spielelemente verteilt auf über 50 Levels mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad. Leider sind aber schon oft viele Objekte fest auf der Spieloberfläche verankert, sodass richtiges knobeln eher selten aufkommt. Auch die Spielhintergründe und Szenarien bieten recht wenig Abwechslung und nach einiger Zeit erscheinen die vielen Kombinationsmöglichkeiten nicht mehr wirklich fesselnd.

Bedienung:

Die Steuerung wirkt insgesamt sehr unausgereift. Vielmaliges klicken ist erforderlich, um einen Gegenstand zu steuern. Dies wird zunehmend nervtötender und kann schon mal die Spiellaune etwas drücken. Positiv zu vermerken ist aber die 360° Steuerung, mit der sich auch das letzte versteckte Gimmick problemlos auffinden lässt. Zudem ermöglich eine stufenlose Zoom-Funktion auch genaueres Betrachten der Objekte und Spielszenarien.

Grafik & Ambiente:

Bei der Grafik muss man leider dicke Abstiche machen, denn mit einer nicht verstellbaren Auflösung von 640x480 und ziemlich verpixelten Texturen, leisten selbst die besten Grafikkarten keine Wunderdinge mehr. Die Spielszenarien sind leider nicht sehr abwechslungsreich und wirken trist und öde. Zusammenfassend muss man sagen, dass die Grafik einfach nicht zeitgemäß ist. Der einzige zu erwähnende Pluspunkt ist die minimale Anforderung, sodass man auch auf älteren Computern noch ruckelfrei spielen kann (benötigt wird nur eine einfache 3D-Karte).

Sound:

Eigentlich sind Denkspiele ja wegen ihrer netten und zugleich spannenden Musikstücke bekannt, aber dies wurde in „Incredible Challenge“ leider nur wenig bedacht. Magere 5 (!) Stücke haben die Entwickler uns für mehr als 50 Rätsel auf den Weg gegeben - das hält kein Denksportbegeisterter lange aus. Es gibt nur eine Lösung: Boxen aus!

Fazit:

Mit seinen 10 Euro ist das Spiel zwar nicht gerade teuer, aber dennoch nicht wirklich empfehlenswert. Echte Knobler werden an den miesen Rätseln und der schlechten Grafik keinen Spaß finden. Zudem wird das Spiel als Nachfolger von „Incredible Machine“ angepriesen, vielmehr wirkt es aber, als wenn das Spiel „Chain Reaction“ eine Neuauflage bekommen hätte. „Chain Reaction“ wurde vor 3 Jahren in den USA verkauft und wusste schon damals mit einer schlechten Grafik wenig zu überzeugen.


Testsystem

CPU: 2500+
Arbeitsspeicher: 2x256 DDR TwinMos
Grafikkarte: ATI Radeon 9600 pro
Problem:

Packshot



Autor: Florian Büchel

 
   
 
   

   
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