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05. Februar 2012

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Half-Life 2

Spaßfaktor: 93

Atmosphäre: 87

Multiplayer: 90

Gesamtbewertung

85%

Grafik: 85

Sound: 76

Story: 80

K.I.: 83

Umfang: 89

Bedienung: 78

Testergebnis

Story:

Nachdem Gordon Freeman sich im ersten Teil von Half-Life für das Leben, anstatt für den Tod, entschieden hat, tritt er in den Dienst von dem Auftraggeber G-Man. Die Erde ist mittlerweile eine Besatzungszone der Combine geworden. Das Abenteuer von Gordon, seines Zeichens Doktor der Physik, beginnt mit einer Zugfahrt in die trostlose Stadt City 17. Hier herrscht die totale Überwachung. Fliegende Kameras und Soldaten der Combine kümmern sich um die Erhaltung der „Ordnung“. Die Combine gehen dabei nicht gerade zimperlich mit Eindringlingen um. Die Bevölkerung wird von grauenvollen Kreaturen angegriffen und unterdrückt. Nachdem Gordon durch Zufall seinen alten Freund Barney wieder trifft, der als Polizist verkleidet ist und der im vorangegangenen Teil einen Sicherheitsmann in der Black-Mesa-Einrichtung war, erfahren sie von Widerstandskämpfern im Untergrund von City 17. Durch den Versuch per Teleporter zur Kontaktperson Dr. Eli Vance zu gelangen, werden Barney und Gordon getrennt und sind von dort an auf der Flucht vor den Combine-Sicherheitsbeamten. Die Hetzjagd geht durch Kanäle nach Ravenholm (einem Friedhof), am Strand vorbei und dann in das Gefängnis von Nova-Prospekt, wo Dr. Eli Vance wieder Neuigkeiten für Gordon hat. Am Ende des Spiels landet er wieder in City 17.

Zum Spiel:

Ein noch nie da gewesenes Ego-Shooter-Action-Spiel mit spannender Geschichte und allerfeinster Grafik-, Physik- und Spielengine. Das Gameplay wechselt geschickt zwischen actionreichen Kampfszenen, rasanten Fluchtszenen und Rätseleinlagen. Neben fliegenden Kreissägen, spinnenartigen haushohen Robotern, Zombies, von der Decke hängenden Parasiten und undefinierbaren Gegnern in allen Größen und Formen, stellen sich auch die Streitkräfte der Combine in den Weg. Um diese loszuwerden hilft die Standardwaffe - das Brecheisen - nicht weiter. Also stockt Gordon das Arsenal an Schusswaffen und hochentwickelten Waffen, die direkt aus den Testlabors kommen, auf. Als besonders nützliche Waffe erweist sich die „Gravity-Gun“, die jedoch erst später im Spiel erscheint. Mit dieser Waffe kann Gordon die Schwerkraft verschiedener Dinge aufheben und so Gegner ohne Kraftaufwand aus dem Weg räumen, oder auch Dinge verrücken und so Rätsel geschickt lösen. Aber auch wenn sich ein Gegner hinter einem Auto versteckt, bewegt man das Auto weg oder man lässt es auf den Gegner fallen. Steht man unter starkem Feindbeschuss, sucht man sich ein großes Objekt und stellt es mittels Gravity-Gun vor sich und schon hat man guten Schutz.

Die Fortbewegung mit Fahrzeugen ist ein großes Highlight. Mit Strandbuggy oder einem Hovercraft kann sich Gordon durch manche, der insgesamt 14 Kapitel, bewegen.

Die Physikengine dieses Spiels baut auf den echten physikalischen Gesetzen. Masse, Schwerkraft und Materialbeschaffenheit werden exakt simuliert, so dass Gegenstände, wenn man sie verschiebt, z. B. mit der Gravity-Gun, umstößt oder abschießt, sich realistisch bewegen oder beschädigt werden. Beschädigungen an Fahrzeugen werden optisch gut dargestellt. Auch Einschusslöcher an Wänden und sogar Explosionen unter Wasser sind zu erkennen, und zwar real. Fast die gesamte Umgebung ist dabei interaktiv. Noch besser wird es durch die abwechslungsreichen Locations (der Hafen, ein Friedhof oder ein ausgetrockneter Ozean sind nur Beispiele).

Überall sieht man „Menschen“, die so lebensecht dargestellt sind, dass man oft den Eindruck hat, die auf dem Bildschirm gezeigten Charaktere sind menschlich. Sogar Emotionen lassen sich von Gesichtern ablesen. Wenn man am Anfang durch City 17 läuft, kann man Personen beobachten, die sich scheinbar treffen und unterhalten. Sie reagieren unterschiedlich auf Situationen.

Sound:

Tolle Effekte, wie Hall sind vorhanden. Wenn man zum Beispiel eine Granate in eine Schlucht wirft dann hallt die Explosion nach. Das ist nicht nur an bestimmten Stellen im Spiel, sondern überall dort, wo in der Wirklichkeit auch ein Echo entstehen würde.

Musik läuft nur während harten Kampfszenen und bevor etwas wichtiges und spannendes passiert. Jedoch gibt die ganze Umgebung die Geräusche ab, die sie auch in Realität abgeben würde. Beim Zerstören von Fensterscheiben, der Motor des Strandbuggys oder umherfliegende Hubschrauber seien nur Beispiele.

Fazit:

Valve hat mit diesem Spiel einen einzigartigen Ego-Shooter gezaubert, der sowohl Action als auch eine spannende Geschichte beinhaltet. Die richtig integrierte Physikengine und die unbeschreiblich gute Grafik machen es realistisch. Übertrieben wird mit der Grafik jedoch nicht. Durch die abwechslungsreichen Atmosphären wird das Spiel spannend bis zum Schluss.


Testsystem

CPU:
Arbeitsspeicher:
Grafikkarte:
Problem:

Packshot



Screenshots









Autor: Saskia Prieg

 
   
 
   

   
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