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16. April 2014

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Crysis

Spaßfaktor: 95

Atmosphäre: 95

Multiplayer: 80

Gesamtbewertung

92%

Grafik: 100

Sound: 90

Story: 90

K.I.: 90

Umfang: 90

Bedienung: 95

Testergebnis

Crysis wurde mit ähnlich vielen Vorschusslorbeeren angekündigt, wie etwa Half Life 2 oder auch FEAR.

Diesen Vergleich braucht Crysis auch nicht zu scheuen. Es ist ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der Grafik- und Physikengine bei Videospielen.

Dadurch, dass DirectX 10 bei diesem Egoshooter verwendet wird, sind viele neue und verbesserte Effekte im Spiel zu bewundern. Eine hübsche Natur, wie schon in Far Cry gesehen, glänzt mit dieser Grafik durch Detailreichtum und Lichteffekte in einer ganz neuen Pracht. Nur verspricht alleine ein technischer Durchbruch nicht ein gutes Computerspiel. Faktoren, wie Story und Spielspaß, sind meist sogar wichtiger.

Die Story birgt nicht besonders große Innovationen, ist jedoch gut umgesetzt. Eine Insel, auf der amerikanische Forscher Ausgrabungen unternehmen, wird von koreanischen Militärs angegriffen und eingenommen. Da die politischen Verhältnisse keine offene Konfrontation zulassen, wird ein Spezialteam losgeschickt, um die amerikanischen Forscher zu befreien. Natürlich übernehmen Sie die Rolle eines dieser Teammitglieder. Nach dem Fallschirmabsprung wird dem Spezialteam allerdings recht schnell klar, dass sie nicht nur Probleme mit koreanischen Militärs bekommen. Es ist noch etwas auf der Insel.

Der Einstieg in das Spielgeschehen wird erleichtert durch eine sehr kurze Einweisung, die gut in Crysis verwebt worden ist. So bleibt erfahrenen Spieler ein unnötig langes Tutorial erspart und Einsteiger finden sich trotzdem sehr schnell zurecht. Auch für erfahrene Spieler ist es gut, die Steuerung kurz kennen zu lernen, da einige neue Steuerelemente im Gegensatz zu anderen Egoshootern hinzugekommen sind.

Jedes Mitglied des Spezialteams trägt einen Spezialanzug. Mit Hilfe dieses Anzugs werden wahlweise Spezialfähigkeiten aktiviert. Zu diesen Spezialfähigkeiten gehört unter anderem kurzes Unsichtbarsein, sehr schnelles Laufen über eine kurze Distanz oder auch eine extreme Stärke, mit deren Hilfe hohe Sprünge möglich sind. Zwischen diesen Fähigkeiten des Anzugs kann man durch Drücken des Mausrads wählen. Im Spiel werden diese Dinge entscheidend sein, wenn man gegen eine Übermacht koreanischer Soldaten bestehen möchte.

Zwingend mit der herausragenden Grafik kommt auch eine herausragende Systemanforderung auf alle Crysis-Spieler zu. Um die Grafik voll nutzen zu können, braucht man eine DirectX 10-Grafikkarte, mindestens 2 GB Arbeitsspeicher und mindestens einen Intel Core 2-Prozessor. Auf dem Testsytem (siehe unten) lief Crysis auf hohen Einstellungen nicht flüssig, aber noch spielbar. Wer es flüssig spielen möchte, muss sich mit niedrigeren Einstellungen zufrieden geben oder tief in die Tasche greifen, um einen neuen PC zu kaufen.

Auch die benötigten 12 GB Festplattenspeicher sprengen so manche Festplatte.

Da das Geschehen in dem Jahre 2020 spielt, gibt es neben dem futuristischen Anzug natürlich auch sonst eine moderne Ausrüstung. Es handelt sich aber meist um Weiterentwicklungen der Waffen oder Fahrzeuge aus unserer Zeit, wodurch ein Abdriften in ein Science Fiction-Spiel gestoppt wurde. Der User kann so gut wie jedes fahrtüchtige Vehikel im Spiel benutzen, ob es sich um ein Schlauchboot handelt oder um einen LKW. Außerdem kann er jederzeit die Waffen und Ausrüstung seiner getöteten Feinde aufnehmen. Dazu ist man bei chronischer Munitionsknappheit auch gezwungen. Die eigenen Waffen kann man mit Aufsätzen, wie einem Scharfschützenvisier, oder anderen Dingen, wie einem Laserpointer, einer Taschenlampe oder auch einem Schalldämpfer, an die Situation anpassen.

In den zwei vorhandenen Multiplayermodi kann man sich online oder im LAN mit anderen Spielern messen. Dies verspricht, dass man auch nach der Kampagne weiterhin viel Freude an Crysis findet. Viele verschiedene Schwierigkeitsgrade machen das Durchspielen aber selbst für erfahrene Spieler schwierig.

Alles in Allem hat Crysis es geschafft die Vorschusslorbeeren zu rechtfertigen. Bei der Grafik wusste man schon lange, dass sie neue Maßstäbe setzen wird. Zusammen mit einer gelungen Story und auch sonst einer guten Umsetzung ist Crysis ein rundum gutes Spiel, was so manche Stunde Spaß vor dem PC verspricht. Durch Neuerungen, wie die Spezialfähigkeiten des Anzugs, hebt sich Crysis auch im Gameplay von anderen Spielen ab.


Testsystem

CPU: Intel Core 2 Duo E6600
Arbeitsspeicher: 2GB DDR Ram
Grafikkarte: NVidia GeForce 8600 GT
Problem:

Packshot



Autor: Roman Wagner

 
   
 
   

   
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